Kinder hassen Erziehung
Shownotes
Konsequent und liebevoll sein? Ja, gerne! Aber am wichtigsten ist: Kinder wollen selbst ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Das sagt Erziehungsberaterin Zuzana Schmölzer im Gespräch mit Anja. Dazu müssen wir uns als Eltern selbst fragen: Was steckt hinter meinen eigenen Erwartungen? Manchmal sind es Ängste, manchmal der Wunsch, das Beste fürs Kind zu tun, manchmal gesellschaftlicher Druck.
Warum uns Verbote nicht helfen, wir unsere Meinung ändern dürfen und unser Kind im Winter auch mal ohne Jacke unterwegs sein darf.
Viel Spaß beim Gespräch zwischen Anja und Zuzana!
Jingle-Produktion und Studio-Consulting: Matthias Hofer // off-ton
Stimme: Anja Stegmaier
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich bin der Stefan und Vater einer vierigen Tochter, die heißt Toni.
00:00:04: Ich bin Florian und der Vater einer vierigen Tochte und die heißt Rosalie.
00:00:26: Willkommen beim Vaterkater!
00:00:28: Unserem Podcast über das Glück und Scheitern als Vater.
00:00:42: Schulen anschauen oder in der Donau, unter Wasser Fischeln fotografieren und schwimmen.
00:00:50: Und deshalb sitzt die Anja heute bei mir, meine Partnerin.
00:00:53: Hallo Anja!
00:00:55: Wir haben unseren ersten Vaterkaterausflug gemacht, der Florian nicht gemeinsam.
00:00:59: Nämlich wollen wir ihn auch Schwimmel anschauen.
00:01:01: Der Florian hat mich mitgeschleppt an den alten Tonern... Schwimmeln?
00:01:03: Hab ich gesagt?
00:01:04: Schwimmelt?
00:01:07: Schwammeln anschauen Schwammel suchen, Fischel anschauen.
00:01:11: Der Florian hat ja so einen Secret Spot an der alten Donau, wo er immer bei allen Temperaturen ins Wasser geht.
00:01:18: Diesmal hat er mich mitgeschleppt bei ein Sechzehn Grad um die Unterwasserwelt der Donau zu begutachten.
00:01:26: Kann man sie auf Instagram anschauen?
00:01:27: War sehr lustig und jemand hat mir geschrieben, der Xava aus Graz.
00:01:32: Stefan schaut so aus als ob du das Nirvana Carver Nevermind nachstellen wolltest.
00:01:37: Hast du die Fotos gesehen?
00:01:38: Ja.
00:01:40: Ja.
00:01:41: Schaut fast so aus, gell?
00:01:42: Habe ich noch nicht gesehen!
00:01:44: Mit Badehose aber weiß keiner ob das Baby bei Nirvana ist das nackig?
00:01:49: da gab es ja dann so einen Streit.
00:01:52: Aber dieses Baby bringt uns zu heutigen Folge Vater Carter nämlich.
00:01:56: wir haben er letztes Mal gesprochen über das Dilemma der Wackelzahn Pubertät die frühen Jahre mit Autonomiefase und Janne hat sich diesmal mit einer Expertin der Ruhe unterhalten.
00:02:05: mit wem hast du geredet?
00:02:07: Ja, ich habe mit der Susana Schmölzer gesprochen.
00:02:11: Die ist Familienberaterin oder sie hat lieber das Wort Begleiterin.
00:02:18: also sie begleitet Eltern und Kinder mit diversen Themen.
00:02:24: ja wenn vielleicht ein bisschen Hilfe notwendig ist oder Radlosigkeit herrscht genau
00:02:29: Und hast du es gelernt?
00:02:31: Ja auf jeden Fall.
00:02:34: Also wir sind dann auch ins Thema Konsequenzen mehr eingegangen, warum wir da so den Wunsch haben konsequent zu sein und was das eigentlich bedeutet.
00:02:42: Und ob das wirklich so wichtig ist?
00:02:44: Vielleicht ist es ein bisschen überbewertet.
00:02:48: Das werdet ihr hören.
00:02:49: Was denkt der Reel dazu gesehen?
00:02:51: Ja natürlich also ich muss ja den Florian hier... Standesgemäß irgendwie vertreten.
00:02:57: Deswegen habe ich auch einen Reel dazu, ist mir daher geschwommen und das fand ich ganz gut keine Ahnung.
00:03:03: es waren eine Psychologin oder Pädagogin in einem Vortrag und sie hat also den Denkernstoß gegeben okay wenn ein Kind nicht rechnen kann bringen wir's ihm bei.
00:03:16: Wenn ein kind nicht lesen kann, bringen wir ihn bei.
00:03:24: Wenn ein Kind emotional nicht reagiert oder wütend ist, bringen wir es ihm dann bei.
00:03:34: Ja ihn wahrscheinlich.
00:03:37: Es sind sehr hohe Erwartungen, dass solche sozialen Emotional-Sachen Menschen irgendwie können und andererseits sie müssen es lernen.
00:03:52: gibt halt keinen Schwimmkurs dazu.
00:03:55: Und das ist auch nach acht Wochen nicht erledigt, sondern es braucht halt Zeit und das sind Dinge die man lernen muss.
00:04:01: und wir sind da eigentlich ja auch planlos.
00:04:06: wie man sowas in Anführungszeichen beibringt weil wir es wahrscheinlich selber auch nicht gut beigebracht oder begleitet bekommen haben und in uns wahrscheinlich auch tief drin steckt so... sehr negative Reaktionen auf bütend sein, laut sein, Türen zu schlagen oder wie wir selber halt unsere Autonomiefasen erlebt haben.
00:04:32: Bin ich gespannt was du mit der Susanna Schmelzer besprochen hast.
00:04:35: und dieses Gespräch von Anja mit der susana hört sie jetzt?
00:04:39: Spiel ab!
00:04:48: Ist mir noch zu helfen.
00:04:52: Starten wir mal so, vielleicht magst du dich kurz vorstellen was du so machst und wie du das so machst?
00:05:00: Ja gerne.
00:05:02: Also mein Name ist Susanna Schmölzer Und ich bitte als Eltern-Kind Beraterin bzw.
00:05:10: Begleiterin mache ein bisschen mehr.
00:05:12: Das Wort Familienbegleitung mache ich Mein Schwerpunkt.
00:05:20: Neurodivergenz bedeutet, übersetzt bedeutet das Menschen Erwachsenen und Kinder im neurodivergenten Spektrum zu begleiten.
00:05:33: ADHS Autismus Legasthenidis Kalkuli da gibt es noch viel mehr.
00:05:37: Und dann ja also das ist eigentlich der Schwerpunkt aber natürlich auch alles was sonst ein ein Familienleben mit sich bringt, da bin ich gerne dabei.
00:05:54: Und?
00:05:55: Ich meine, es gibt ja so verschiedene Schulen oder Konzepte... Richtig!
00:05:59: Genau das habe ich vergessen.
00:06:01: An welchem orientierst du dich
00:06:04: da?
00:06:04: Das ist Werten von Jesper Juhl.
00:06:07: Jesperjuhl war in meinem dänischen Familientherapeut.
00:06:13: In Österreich ist er schon relativ bekannt.
00:06:16: Das Schöne bei ihm ist, dass er keine Methoden anwendet.
00:06:20: Es sind einfach Werte die ich und du als Mensch für unsere Haltung im Leben annehmen können und mit denen in Resonanz gehen.
00:06:33: Und das war für mich... Ich habe selber eben Ich wollte mich so angesprochen davon und konnte eben die Ausbildung dort machen im Institut von ESPAYU.
00:06:49: Und das sind Werte, also nur ganz kurz.
00:06:52: Das sind vier Werte Gleichwürdigkeit, Authentizität, Integrität und Eigenverantwortung.
00:07:01: Es ist es so dass Kinder, dass das der wichtigste Leitsatz ist denke ich.
00:07:10: Kinder kommen kompetent, als Kompetenter Menschen auf die Welt.
00:07:15: Das was ihnen fehlt ist die Erfahrung.
00:07:20: Ja und das ist ein Einsatz von Jesper Kuhl der finde ich sehr schön zeigt was unsere Aufgabe als Eltern eben ist nämlich diesen kleinen Menschen zu zeigen was wenn Menschen leben
00:07:33: ausmachen.
00:07:34: Interessant weil bei der Gleichwertigkeit, vielleicht das passt
00:07:40: auch zum Thema.
00:07:41: Dass man trotzdem aber nicht den Fehler machen darf dass es kleine Erwachsene sind nicht.
00:07:45: also wenn wir ja auch zum thema autonomie fase kommen mit abmachungen und dann erwarten die werden eingehalten und
00:07:53: erwarten
00:07:53: dass sie irgendwie eine logik oder ein verständnis an den tag legen wie wir das erwarten würden und das ist ja dann auch wieder Zu viel verlangt.
00:08:02: Das finde ich dann, wenn man tiefer reinschreibt gar nicht so einfach diese Gleichwertigkeit?
00:08:06: Ja
00:08:07: genau.
00:08:08: Weil da spielt hinein die Führung, die wir als Erwachsene eben haben und das ist eben diese Erfahrung, die den Kindern fehlt.
00:08:19: Diese Erfahrung leben wie vor.
00:08:21: Vor allem leben wir vor weil Kinder ja beobachten mehr Durch Worte lernen, das heißt wir können uns ruhig das was wir sprechen und sagen.
00:08:31: Unseren Kindern kommt nur... also ich sag's jetzt einfach so ca.
00:08:35: vierzig Prozent durch die sechszig Prozent, die da noch bleiben, die sind uninteressant.
00:08:41: Also die kommen ja gar nicht.
00:08:42: Das heisst eigentlich geht es um unsere Daten und dann noch viel wichtiger um die Atmosphäre.
00:08:48: Wie ist die Atmostphäre?
00:08:50: Kinder haben sehr feine Antennen Und sie spüren alles.
00:08:55: Sie spüren auch das, was im Vorbau für Borgenden liegt und was wir ihnen nicht offen sagen.
00:09:00: Und sie wissen das eigentlich schon alles.
00:09:05: Wir glauben, dass wir da irgendwas geheim halten und dabei spülen sich etwas nicht oder da ist ihnen was
00:09:11: komisch.
00:09:12: Sie wissen vielleicht nicht genau was aber
00:09:15: so nur ... Ja also das ist jetzt quasi die... Fortsetzung im Podcast zum Thema Autonomiefasen.
00:09:25: In der letzten Folge haben Stefan und ich uns darüber unterhalten, was da so auf welche Konflikte wir stoßen, was uns besonders aufregt oder was uns irgendwie vor Hilflosigkeit stellt.
00:09:41: Und ja jetzt ist eben der Teil wo wir unsere Fragezeichen handig weiterleiten Und du hast ja selber auch zwei Kinder, die sind quasi aus dieser Wackelzahnzeit wahrscheinlich schon raus.
00:09:57: Aber du hast es zweimal durchlebt und kennst das quasi ja auch als Selbstbetroffene sozusagen.
00:10:05: Ja und unser großes Thema war am Ende wie kann ich konsequent sein aber liebevoll also konsequent im Sinne von Es gibt Abmachungen oder Grenzen, oder Nines die die Eltern entschieden haben.
00:10:22: Oder die wir Eltern mit unseren Kindern ausgemacht haben und dann wird das nicht akzeptiert.
00:10:28: Und dann gibt es so Dinge die man durchprobiert mit nochmal erklären oder anders geschmackig machen und dann irgendwie am Ende der Fahnenstange findet man sich in Situationen wieder wo man etwas geliebtes verbietet als Konsequenz, oder doch laut wird.
00:10:51: Oder sagt dann gehen wir jetzt aber nach Hause wenn das so nicht ist obwohl man selber eigentlich auch noch nicht nach Hause gehen will und es allen keinen Spaß macht also irgendwie eine Art Konsequent an den Tag legen.
00:11:02: und tja am Ende ist bei mir irgendwie auch so das Gefühl oder die Frage Hat das Kind da jetzt irgendwas gelernt eigentlich?
00:11:11: Also wie...
00:11:14: Ja, wieder reinspringen weil du sagst es eigentlich
00:11:17: eh
00:11:17: so schön.
00:11:19: Eigentlich wir auf dem Servieteller.
00:11:22: Es geht immer darum was ist unsere Absicht Was soll denn das Kind damit nehmen?
00:11:29: Und du sag's ja schon Du willst ja dass dein Kind etwas
00:11:31: lernt
00:11:33: und das ist ein bisschen.
00:11:35: also
00:11:36: Es ist
00:11:36: oft einfach auch künstlich, bzw.
00:11:38: wir glauben das Erziehung so passiert, dass wir etwas
00:11:42: da so
00:11:43: festlegen und das dürfen wir dann nicht umschmeißen.
00:11:46: weil wenn wir das tun, dann glauben die unsere Kinder, wir werden das immer so machen.
00:11:49: Und da haben wir dann Angst, dass sie uns dann überrumpeln oder dass das ja alles ausufert ein totales Haus zum Lernen... Also die Kinder hassen Erziehungen!
00:12:01: Sie hassen sie abgrunddief.
00:12:02: und mit ErziehUNG meine ich eben dieses Wenn wir in so eine Rolle schlüpfen und wir wollen dann dem Kind etwas erklären, prädigen.
00:12:11: Und dann haben wir irgendwann mal aufgenommen, das gehört so... Das ist die Überzeugung sozusagen, diese innere Überzeugungen, die uns manchmal ja gar nicht bewusst sind.
00:12:21: Manchmal sind sie bewusst, manchmal nicht aber eigentlich macht es eh keinen Unterschied.
00:12:25: Die Kinder spüren das?
00:12:28: Sie wissen einfach, sie spülen du bist da nicht echt!
00:12:30: Das ist nicht die echte Anja Und da werden sie dann reinbohren.
00:12:34: Da geht es nicht darum, dass Kinder testen.
00:12:37: Das ist ein Mythos.
00:12:39: ab und das sage ich wirklich aus dieser Überzeugung.
00:12:44: Kinder wollen wissen wer du authentisch bist?
00:12:46: Wer bist du wirklich?
00:12:48: Also du meinst die Situation ... Weiß ich nicht, man macht aus.
00:12:52: Du darfst eine Folge von dieser Sendung schauen und dann ... Ja alles klar!
00:12:56: Und wenn man den Ausknopf drückt ist geschrei und aber noch eine oder du hast es versprochen
00:13:01: usw.,
00:13:02: und dann höre ich oft so Na ja sie versuchen's halt.
00:13:05: Sie versuchen's auch was sie nicht alles dann noch krimine können.
00:13:09: Das ist dann
00:13:10: oft zu dieses Naja.
00:13:12: und dann sie versuchen es halt.
00:13:13: und dann emotionale Erpressungen also dass die Kinder uns mit dem Geschrei- und Geweine emotional erpressen weil Sie merken, das verursacht uns Stress und wir geraten so ein bisschen in die Ecke.
00:13:25: Und dann werden wir schon irgendwann Ja sagen.
00:13:27: also du sagst da?
00:13:28: Das ist sein Mythos.
00:13:29: Ich glaube deine Tochter, wie alt ist sie?
00:13:31: Vier,
00:13:32: vierundhalb
00:13:33: ja.
00:13:34: Sie hat... Sie ist nicht berechnend.
00:13:36: Also in dem Alter sind Kinder nicht berechnet.
00:13:40: Sie agiert einfach aus ihrem Bedürfnis jetzt aus dem Wunsch.
00:13:47: Es gibt beides Bedürfenisse.
00:13:51: Das ist auch ein großes Thema eigentlich, das uns dann als SL-Tan betrifft.
00:13:56: Was in unsere
00:13:57: Bedürfnisse.
00:13:57: Aber
00:13:57: es ist bei ihr konkret.
00:13:59: Sie mögt einfach schauen und es macht Spaß!
00:14:01: Sie isst sie jetzt... ...und dass das für sie abstrakt ist.
00:14:07: Das ist sehr schwierig für manche Kinder.
00:14:09: Sonst für die meisten eigentlich.
00:14:11: In dem Alter sich an solche Abmachenden zu haben.
00:14:22: Also in der vierjährigen kannst du da nicht viel erwarten.
00:14:26: Das ist eine klassische Situation, wo die Kinder sich einfach nicht regulieren können.
00:14:30: Aber die Frustration Toleranz ist noch nicht so ausgeprägt.
00:14:36: Ja
00:14:36: das heißt dieses Gefühl?
00:14:38: Ich meine man merkt ja auch wie die Kinder bei Medienkonsum sehr drin sind, also fast wie in Trance in der Geschichte.
00:14:45: Das schüttet sicher Glückshormone aus und so weiter und plötzlich auch mit Vorwarnung drückt macht man das aus und plötzlich weiß ich nicht fällt wahrscheinlich Dopamin ab und es ist Frustration und Enttäuschung da und dann Ärger und dass es einfach viel stärker als dieses.
00:15:01: Ja okay wir haben was abgemacht und das kann das Kind
00:15:05: Kann dir sagen, meine Kinder weil du eben auch dir erwähnt hast also meine Tochter ist jetzt acht.
00:15:11: Mein Sohn wird zwölf.
00:15:14: Ich kann dir sagen meine Tochte hat erst jetzt sozusagen zwischen sieben und acht.
00:15:20: Also was Thema Videoschauen anbelangt.
00:15:24: Merke ich bei ihr eine Reifung dass sie dann noch sagen kann wenn ich dann sag du bitte aber jetzt nur eine Folge das sie das
00:15:31: schafft.
00:15:35: Vorher war das fast nicht möglich.
00:15:38: Und wir haben dann auch... Also es geht einfach uns ausprobieren, wirst du nicht herumkommen?
00:15:43: Es gibt eine Rezepte ja.
00:15:45: Das heißt wirklich jede Familie muss ausprobiert werden was für sie passt.
00:15:50: Für manche passt täglich Videokonsum ganz kurz.
00:15:54: Das würde bei uns niemals gehen Wer nie gegangen, das heißt wir haben einfach Tage festgelegt wo Videos geschaut werden dürfen.
00:16:03: Ganz also schon wirklich bewusst und ausgesucht.
00:16:07: Und dann habe ich das immer so überlegt na gut eine Folge darf Ich kann immer noch drauf schalten
00:16:12: Ja
00:16:13: ich hab das irgendwie so.
00:16:14: dann mir ausgerechnet
00:16:17: Es hat in vielen
00:16:19: Funktionen viel nicht und es war einfach Video schauen war mit schlechter Stimmung verbunden.
00:16:25: Und ich sage dir, meine Tochter sagt auch dann nachher auch jetzt ist mir langweilig
00:16:30: es ist langweillig
00:16:33: und da dürfen sie das dürfen Sie ruhig ausprobieren dass ihr so.
00:16:36: es ist schwierig für uns als Eltern weil es einfach anstrengend ist ja dass das Kind da nörgelt und klagt und weint und heult und einfach sitzen bleibt und sagt es ist alles langweilt und du bist deine blöde Mama oder was der halt alle so kommt im Alter von, wenn das Gen Vier ist.
00:16:58: Aber es gibt keinen anderen
00:17:01: Weg.
00:17:02: Ja aber nehmen wir mal, bleiben wir bei so diesem Beispiel also dann irgendwie groß erklären drauf einreden, aber wir haben doch abgemacht oder... Das bringt nichts!
00:17:14: Aber wie gehe ich jetzt mit der starken Reaktion um?
00:17:20: Wenn ein Nein nicht akzeptiert wird Oder eine Grenze zumal, wenn dazukommt der Faktor wir müssen jetzt los.
00:17:30: Irgendwann terminen ein... Eine Sache wo ich jetzt nicht eine halbe Stunde besitzen zusammen und begleite einfach und sage Ich bin da und ist okay wie du dich fühlst
00:17:42: Wie
00:17:44: gehen die?
00:17:44: Das ist wirklich
00:17:45: schwierig weil weil Wudausbrüche bei Kindern meistens eine halbe Stunde dauern.
00:17:54: Das ist ganz natürlich, weil Wudausbruch halbe stunde manchmal auch länger, dass ein Wudausspruch in so einen richtigen Wudaurspruch in fünf Minuten soweit ist das wird nicht sein.
00:18:05: ja und das heißt wenn ich da sowieso schon also knappe Zeit habe und so dann würde ich lieber schauen, dass sich in einem Kompromiss sucht.
00:18:19: Da musst du aber auch erfinderlich sein.
00:18:22: Das wird dir nicht abgenommen, dieser Empfindungsreichtum und also innovativ sein... Aber nicht im Sinne von Manipulation oder... Also es muss schon irgendwie für mich
00:18:37: passen.
00:18:38: Ja?
00:18:39: Ich kann nicht meine Seelechts verkaufen, das
00:18:43: geht.
00:18:44: Ich versuch's manchmal so wenn sie zum Beispiel Sie hat Tage, wo sie dann irgendwie sagt ich will nicht in den Kindergarten.
00:18:53: Und manchmal kriegt man das so ganz gut hin und manchmal schwieriger und dann versuche ich eben ihr es schmackhaft zu machen mit ... Sie sagt nein!
00:19:02: Ich will zu Hause bleiben, ich will basteln, ich erkläre, ich habe aber zu tun, ich muss arbeiten, das geht leider nicht und ich versuch dann eben... Ich frage sie dann immer achso was möchtest du denn gerne machen?
00:19:12: Was möchteste lieber machen?
00:19:13: dass sich dann sage du am Nachmittag Da können wir das dann ganz in Ruhe machen und da können wir die Eule basteln, die du willst.
00:19:22: Manchmal funktioniert es und manchmal eben nicht.
00:19:24: Ist das schon eine Art ... Wie sagst Du?
00:19:28: Nicht Erpressung was hast Du gesagt?
00:19:30: Manipulation oder ist das quasi okay?
00:19:34: Ich würde jetzt schwer zu sagen also wenn man immer sagt und dann gibt's ein Eis
00:19:41: Würde ich auch eher nicht mehr.
00:19:42: Nein,
00:19:43: aber so sagen
00:19:43: die... Und das habe ich was.
00:19:45: Ja also...
00:19:49: Also wenn du sie jetzt fragen würdest warum möchtest du nicht dir den Kindergarten?
00:19:55: Ist ... Du kannst es fragen, aber du kannst also rechnen nicht mit
00:20:00: deiner Antwort.
00:20:01: Das hab' ich auch schon gemacht.
00:20:03: Sie kann das vielleicht nicht in Worte fassen.
00:20:05: In dem
00:20:05: Alter ist es sehr schwierig, also das können die wenigsten.
00:20:12: Es ist wirklich hilfreich, wenn du schon antizipierst.
00:20:16: Das heißt, du nimmst vorab oder vorweg.
00:20:19: was könnte das denn nicht sein?
00:20:21: Also was könnte es denn sein dass sie nicht hingehen möchte ja?
00:20:27: Das kann sein vielleicht nicht die Pädagogin da ist diese Liebheit oder vielleicht werden sie wieder in den Garten gehen und das ist für Sie.
00:20:36: dieser Übergang ist für sich schwierig Und du darfst es ruhig ansprechen.
00:20:40: Eltern haben oft Angst, oder ja also wir Erwachsene haben oft das Angst dass wenn wir sozusagen das beim Namen nennen, dass es dann noch schlimmer wird.
00:20:51: Ich habe die Erfahrung gemacht bei meinen Kindern und weiß auch so von anderen Das ist hilfreich ist Dass Du das sagst was dem Kind
00:21:01: Angst macht
00:21:01: oder was jetzt beschäftigt und es selber kannst ja nicht in Worte fassen.
00:21:05: Oder darfst Du ruhig mehrere Sachen ausprobieren Und das dann nicht wegreden.
00:21:11: Dieses Wegreden und dieses, dass wir da nicht so schlimm sind oder nachmittags... Das ist glaube ich zu viel für die Kinder.
00:21:19: Sie können das gar nicht hören, da gar nicht zu.
00:21:22: Also wenn ich jetzt zum Beispiel ein bisschen versuche Haar-Vorschläge mache weil es war jetzt als das neue Jahr begonnen hat und neue Kinder waren und mehr Kinder nach den Sommerferien dass ich dann gesagt habe, ja es sind so viele Kinder die du nur noch nicht kennst und ist jetzt wieder lauter.
00:21:45: Ich hab dann einfach nur gesagt das verstehe ich.
00:21:49: oder was sage ich wenn?
00:21:52: wir wissen jetzt warum es so ist?
00:21:55: Was
00:21:56: mache ich damit?
00:21:59: Du weißt, was sie vielleicht beruhigt oder was sie gerne hat.
00:22:05: Meine Kinder haben zum Beispiel dann von mir noch ein Buch vorgelesen bekommen im Kindergarten der
00:22:10: Robbe.
00:22:13: Dafür musst du natürlich, du musst die fünf bis zehn Minuten haben!
00:22:17: Aber es wirkt, also diese Dinge wirken wunder.
00:22:21: Manche für manche sind das bestimmte Rituale, was sich die machen sie dann aus.
00:22:26: am Fenster im Kindergarten zeigen Sie sich noch ein Herz, dann zeigen sie sich noch einen Pussy.
00:22:32: aber vielleicht oder vielleicht... Also sowas, sowas weißt du?
00:22:36: Dieses noch etwas Spezielles.
00:22:37: Für
00:22:37: diesen Riedergang dann?
00:22:41: Oder am Weg in den Kindergaten Schauen wir noch dorthin?
00:22:44: Oder wie holen... Ich weiß nicht.
00:22:46: Es kann auch schon sein, dass du sagst okay da holen wir uns ein Kipfel und dann essen wir es noch in der Baguette.
00:22:52: Aber ich weiss es nicht.
00:22:53: das sind
00:22:53: einfach nur Ideen, ok?
00:22:55: Ja.
00:22:56: Es geht einfach darum diesen Übergang um dann auch diese Bereitschaft aus Sicht des einzurassen und eigentlich in die Kooperation zu gehen irgendwie angenehm zu gestalten.
00:23:12: Ja.
00:23:13: Und du kannst schon sagen, unter Nachmittag freue
00:23:15: ich mich dann schon
00:23:16: wenn ich dich abhole und keine Ahnung was etwas was ihr schon vielleicht auch was schönes für sie ist
00:23:23: das ich vorhin.
00:23:24: Ordnung ja
00:23:26: es ist vielleicht ja.
00:23:29: also da würde ich einiges vielleicht einfach ausprobieren.
00:23:32: und ja auch das Kind hat vielleicht Ideen zu fragen was glaubst Du?
00:23:39: Was würdest leichter machen für Dich?
00:23:42: Da kommt auch manchmal nichts.
00:23:44: Ich will zu Hause bleiben, kann natürlich auch sein ja und auch so.
00:23:49: aber was ist mit so einer typischen Situation wenn man etwas machen muss?
00:23:55: Was halt sein muss also zähne putzen anziehen kopfwaschen.
00:24:05: Ja wir hatten so eine situation sie wollte sich nicht anziehen und das war eben schon kälter.
00:24:12: Ja, also sie wollte dann ... Wir waren wo zu Besuch und das ist halt ein Haus.
00:24:16: Und sie wollte da im Haus herum ohne Unterhose, Hose usw.
00:24:22: Ich hab dann irgendwie gesagt du ... Nein!
00:24:26: Also du musst echt was anziehen, es ist zu kalt.
00:24:28: Und sonst bleibst jetzt in deinem Zimmer so hoch.
00:24:33: Hat sich für mich auch nicht so gut angefühlt aber ... Ja, wenn ich sie eben nicht barfuß ohne Hose oder sogar im Garten im Oktober herumlaufen lassen kann und will.
00:24:45: Und sie das nicht akzeptiert und ich stehe dann vor der Tür oder halte die Tür zu.
00:24:50: also was ist mit so Situationen wo wirklich so der Druck sehr groß ist dass man sagt da kann ich jetzt nicht einfach sagen
00:25:04: Ja, okay.
00:25:05: Lass es an!
00:25:06: Das kenne ich wirklich allzu gut.
00:25:09: Meine Kinder waren da auch sehr selbstbestimmt und das, was eigentlich das A und O ist, ist sich zu fragen, warum sage ich dieses Nein?
00:25:22: Was ist meine Angst, meine Sorge?
00:25:24: Was is mein Beweggrund?
00:25:26: Warum tue ich das?
00:25:28: bei allen unseren elterlichen Handlungen
00:25:33: zu fragen, warum mache ich das so?
00:25:37: Ich bin dann draufgekommen.
00:25:39: Mit meinem Sohn hatte ich genau das Thema.
00:25:40: Er wollte sich im Winter die Acke nicht anziehen und ich habe mich reingespürt und habe gemerkt dass ich Angst habe vor den Meinungen anderer Eltern anderen Menschen auf der Straße zum Beispiel Von der Meinung der Großmutter, von der Nachbarin.
00:25:58: Das war die eine Sorge.
00:25:59: Die andere Sorge war, dass ich Angst hatte, dass er sich verkühlt und die dritte Sorge hat das dann immer so gemacht.
00:26:09: Und auf diese drei Gründe bin ich gekommen.
00:26:14: Ich habe festgestellt, was die anderen von mir denken ist ein starker Bewegung, warum Eltern etwas machen oder etwas nicht machen?
00:26:26: um Sanktionsverurteilt zu werden.
00:26:29: Da habe ich dann irgendwie, bin ich da durch und hab gedacht okay das ist mir jetzt wurscht.
00:26:35: Die zweite Grund, dass er krank wird, war schon EH, da habe ich mir gedacht na gut... Ich probiere es einfach!
00:26:45: Ich lasse mich einer auf fünf bis zehn Minuten.
00:26:48: Das ist für mich sozusagen das Maximum und dann schaue ich weiter.
00:26:52: Dann ziehe ich ihm irgendwie die Jacke an, habe ich mir
00:26:54: gedacht.".
00:26:56: Und der dritte Grund war, dass er das immer so macht... Das hat er schon ein paar Mal so gemacht in dieser Zeit!
00:27:07: Aber ehrlich gesagt auch da müssen wir den Kindern immer einen Spielraum lassen.
00:27:15: also jetzt sage mal im Dezember, im November, ohne Hose herumlaufen.
00:27:20: halbe Stunde ist vielleicht ein bisschen zu lang, aber wenn es ein paar Minuten sind um das Kind wird es einfach ausprobieren.
00:27:28: und ich sage dir mein Sohn hat sich dann nach den zehn Minuten die Jacke ohne ein einziges Widerwort angezogen.
00:27:36: Die zehn Minuten da wurde auch nicht krank.
00:27:41: Ich sag aber dazu Es kann schon darauf sein dass sie dann krank werden oder irgendwas auch wirklich passiert weil sie selbst Dinge ausprobiert.
00:27:49: Und so lernen wir.
00:27:49: Wir lernen, dass wir Dinge selbst ausprobieren und wenn jemand anderes sagt, ja das ist so, dann könntest du dich verbrennen oder trotzdem es bleibt einfach diese eigenen Erfahrungen zu machen, das ist in uns dringend und wir werden unsere Kinder nicht davor bewahren, dass sie eigene Erfahrungen machen Egal ob es in der Autonomiefase ist, wenn sie drei sind.
00:28:14: Egal, ob das in der Akkelzahl und Pubertät ist.
00:28:25: Ich habe einmal
00:28:26: einen Satz gehört und den fand ich, er ist mir nie mehr aus dem Kopf gegangen.
00:28:30: Jeder hat das Recht darauf seine eigenen Fehler zu
00:28:33: machen.".
00:28:34: Richtig!
00:28:35: Das hat man ja auch in anderen Beziehungen manchmal.
00:28:37: Sei es Freundschaften, Paarbeziehung und eben auch mit den Kindern, dass man beschützen will... Dass man sagt Ja, aber ich kenne das schon alles macht das doch so weil das ist doch besser und so.
00:28:49: Aber eigentlich ist diese eigene Erfahrung ist eigentlich das wo man wirklich was lernt
00:28:55: Richtig richtig Und dazu gehören Fehler Dazu gehört eine Verletzung dazugehört dass wir uns durchbeißen müssen, dazu gehört aber sehr viel Schönes.
00:29:08: Nämlich Selbstwirksamkeit der Erfahrung etwas Neues zu können auch zu sagen zu können cool habe ich ausprobiert war blöd werde ich vielleicht nicht mehr waschen so bewusst sagen.
00:29:20: dann die älteren die kleineren integrieren das anders diese Erfahrungen.
00:29:25: Aber sie lernen daraus.
00:29:28: So lernen Sie und Ich finde Ich kann jede Mama, jeden Papa, jeden Erwachsenen der Kinder begleitet.
00:29:38: Weil sie nicht nur Eltern verstehen wenn sie dann sagen ich will mein Kind beschützen ja?
00:29:45: Ich will ihm etwas ersparen.
00:29:48: Ja das ist total wichtig also eine wichtige Komponente.
00:29:53: aber ich muss auch Freiraum lassen.
00:29:57: Das ist ein ständiges Spiel.
00:30:00: Es ist wirklich ein Spagat und wie gesagt, dazu gibt es keine Rezepte.
00:30:05: Da geht's wirklich zu einem Error und vor allem ganz viel.
00:30:10: Also finde ich das tut wirklich was zur Sache wenn du dich mit deinen eigenen Überzeugungen, mit deiner eigenen Kindheit, mit deinem eigenen Themen beschäftigst.
00:30:22: Mit deinen eigenen Grenzen auch.
00:30:25: Wenn ich die nicht klar habe, meine eigenen Grenzen.
00:30:28: Und warum sind diese?
00:30:32: Vielleicht kann ich eine Grenze auch verschieben.
00:30:38: Das ist wirklich ... Es ist eine tolle Selbstverfahrung.
00:30:46: Zum Thema Grenzen verschieben geht es mir selber so, dass eben sehr klar sein will in Ja und Nein.
00:30:56: Dass ich von mir das Bild auch habe, ich will ja verlässlich sein.
00:30:59: Also wenn ich Nein sage möchte ich dazustehen weil mein Kind soll dann auch wissen, wenn ich Ja sage ist es so.
00:31:07: Ich will nicht so wiegelwogel daherkommen.
00:31:12: Ich möchte verlässig sein und klar Wenn ich dann eben mein Mein wird zu einem Jein und dann verändern, damit tue ich mir eben schwer.
00:31:24: Kannst du vielleicht noch was sagen?
00:31:26: Ja die Meinung dann doch ändern oder Grenzen verschieben.
00:31:30: Ich glaube damit tun sich halt viele Eltern schwer weil man dann denkt jetzt bin ich eingeknickt.
00:31:36: Man hört dann so von Großeltern Neitz hat er gewonnen.
00:31:40: wenn Du jetzt nachgibst.
00:31:43: Vielleicht kannst du dazu noch etwas sagen.
00:31:45: Ja, da würde ich dich gerne ... also eine Sache fragen.
00:31:50: Warum willst du das sein?
00:31:52: Warum willst Du wenn ein ja ist, dass ein ja und ein nein, ein nein.
00:31:56: Warum?
00:32:01: Vielleicht habe ich ... Ich kann es jetzt gar nicht sagen als Kind selber mit den Eltern aber ich hab doch so Situationen im Kopf wo Leute ja gesagt haben und dann etwas nicht getan haben.
00:32:14: Das empfinde ich halt selber Schlimm oder das finde ich sehr enttäuschend.
00:32:23: Okay, weißt du?
00:32:25: Ich habe schon ein bisschen den Eindruck, wenn ich in Resonanz gehe damit, dass du dir auch ein bisschen Druck damit machst.
00:32:33: Könnte das sein?
00:32:34: Das ist eine Hypothese einfach, ja?
00:32:36: Ja,
00:32:36: schon!
00:32:38: Ist das
00:32:38: so?
00:32:40: Also ich tue mir auch... Wenn das jetzt zum Beispiel Arbeitsbezogen Vielleicht zeige ich nicht ganz schnell Bereitschaft oder Enthusiasmus, weil ich mir das genau überlege.
00:32:52: Wenn ich dazu sage zu einem Projekt möchte ich auch ganz klar wissen und klar sein Ich schaffe es und ich kriege es hin und das schaffe ich bis zur Deadline.
00:33:02: Und andere sagen so ja ja dann schauen wir mal So bin ich halt gar nicht.
00:33:06: Aber natürlich mache ich mir... Natürlich ist das ein gewisser Druck.
00:33:13: Ja, und wir können bei Kindern sagen du Toni ich weiß es jetzt nicht.
00:33:20: Ich kann weder ja noch meinen sagen ich brauche Zeit zum überlegen.
00:33:25: Manchmal natürlich sind diese Jahre online sofort erforderlich.
00:33:29: aber auch da darf ich mir das erlauben und da darf sich also da glaube ich sind wir sehr streng mit uns.
00:33:37: Ich kenne das sehr gut von mir selbst so dieses.
00:33:40: Also dann muss ich jetzt aber das schon wissen dass so sagen, wie ich es dann auch nachher mache.
00:33:46: Und so ist das aber nicht!
00:33:49: Wir sind Menschen und wir genau dieses Mensch sein, ich darf mich umentscheiden.
00:33:56: Ich bin trotzdem verlässlich.
00:33:58: Du bist, hat nicht das Gefühl, so wie du über dich und eure Familie mit deinem Partner, über eure Tochter erzählt in euren Podcasts... Also ihr fahre nichts Unverlässliches.
00:34:13: Ihr seid verlässlich und für eure Tochter genau die richtigen Eltern, genauso wie sie euch braucht.
00:34:19: Und das ist für dich... Wenn du da dir lauten darfst und kannst zu sagen hey ich muss nicht immer klar sein!
00:34:30: Und ich kann das auch meiner Tochter sagen und das schätzen die Kinder.
00:34:33: Sie schätzen dass wenn wir uns mit unseren Schwächen zeigen.
00:34:37: Ja vor allem
00:34:39: lernen ja Kinder durch Vorleben und nicht durch irgendwelche
00:34:45: Anwagen.
00:34:46: Ich habe eine Geschichte dazu,
00:34:48: wenn ich mir erlauben darf.
00:34:50: Das ist etwas wirklich Lustiges.
00:34:54: Ihr kennt wahrscheinlich diese
00:34:56: L-Abflaschen.
00:34:59: Dass ihr deine Flaschen mit
00:35:00: duft?
00:35:01: Ach so ja!
00:35:03: So eine Bombe hat eingeschlagen.
00:35:04: vorziehe keinem Jahr in der Schule.
00:35:06: Ich sag dir meine Tochter wollte sie unbedingt
00:35:09: haben.
00:35:09: Ach, die Kinder trinken das schon.
00:35:11: Okay!
00:35:12: Das
00:35:12: schmeckt dann... Nein es riecht nach weil sie nicht... Du hast das Gefühl du trinkst Limonade aber eigentlich Wasser mit Duft oder so, gell?
00:35:20: So ist das ja.
00:35:22: Also ich muss jetzt Entschuldigung bitte.
00:35:24: Das ist meine persönliche Meinung.
00:35:27: Ich finde so ein Unsinn.
00:35:30: Bitte also entweder Wasser oder ich trinke einen gespritzten Saas Und ich fand das, also ich fühlte mich überrumpelt und ich hab gesagt sicher nicht.
00:35:43: Sicher nicht?
00:35:44: Das kommt hier mir da nicht ins Haus!
00:35:46: Also so eine Abneigung gespürt gegen diesem Zeug... ...und meine Tochter... Ich habe ja auch erklärt warum.
00:35:54: Ich hab gesagt, dass ist ein Werbegeg, das ist ein Marketing-Dings.
00:35:58: Ich gebe da kein Geld dafür aus.
00:36:01: Ist ja auch nicht billig.
00:36:02: Ja,
00:36:03: es ist nicht billiger.
00:36:05: Also ich finde es wirklich bedenklich, was in unserer Zeit für Dinge fungen werden.
00:36:10: Also puh!
00:36:11: Gut das habe ich alles auch so dargelegt und ich war sehr authentisch.
00:36:16: So dieses Ding haben wir einen wirklich... Ich würde sagen dreiviertel Jahr war dann Stille also dazu nicht.
00:36:23: meine Tochter hat immer einen selbst gemachten Tee oder einen Zitronentee oder einen Orangenthe in die Schule bekommen.
00:36:30: da war sie zufrieden.
00:36:31: Du irgendwie nach einem Jahr oder so nach drei Vierteljahr ist das Thema wieder aufgekommen und sie hat mich festgenagert und gesagt, Mama wieso darf ich das Ding nicht haben?
00:36:45: Und ich musste also... Ich habe einfach gespürt so.
00:36:48: Ich komme jetzt nicht rum herum!
00:36:49: Ich muss mich mit meinen Überzeugungen jetzt da auseinandersetzen weil sie sagt, sie hat ja ein eigenes Taschengeld.
00:36:56: im Prinzip kann sie ins Geschäft gehen um sich das Ding kaufen.
00:37:01: Sie hat ein Taschengeht, sie kann sich auch diese Betzer kaufen, diese Duftbets die eigentlich das Geld kosten.
00:37:07: Ja
00:37:08: ja
00:37:10: und ich bin da wirklich sehr arg mit mir gearbeitet.
00:37:15: Ich habe sehr viel mit mir gearbeitet, mich selber Und hab eigentlich erkannt dass meine Überzeugung ist Die ich nicht aufrechterhalten kann weil sie kann eigentlich machen was sie will Sie muss das einfach ausprobieren.
00:37:34: Und dann bin ich, bin dann auch mit ihr ins Gespräch gegangen und hab gesagt, Helena.
00:37:39: Ich weiß also du kannst dir das ja jederzeit kaufen und eigentlich... Ja, dann probier's einfach aus!
00:37:47: Es ist jetzt nicht gesundheitsschädlich, ich habe mich dazu informiert.
00:37:53: Ich finde es halt für mich selber irgendwie komisch aber okay, ich kann verstehen dass Kinder es haben wollen Und dann haben wir das Ding gekauft.
00:38:02: Sie hat was dazugezahlt, tatsächlich hat sie sich beteiligt und ich sagte, sie nimmt jetzt wieder diesen Zitronentee
00:38:10: in die
00:38:11: Puppe.".
00:38:13: Und habt ihr miteinander gesprochen?
00:38:17: Ja, es schmeckt auch nicht so.
00:38:18: Wir haben uns ausgetauscht.
00:38:20: wie für eine achtjährige Halt habe ich versucht angemessen aber sie weiß meine Gefühlsregungen dazu, sie kennt das alles.
00:38:30: Sie hat das glaube ich zweimal jetzt in der Schule gehabt, weil sie das auch aufpassen will.
00:38:33: Also ist ihr auch bewusst?
00:38:34: Das ist was Besonderes irgendwie für sie auch und sie nimmt dabei lieber diesen Tee in die Schule, was ich total interessant finde.
00:38:44: ja
00:38:44: also
00:38:45: wir haben die Frasche zuhause aber sie wird
00:38:48: dazu ausliegen
00:38:49: mitgenommen Aber eigentlich wenn sie dann noch etwas extra.
00:38:52: weiß du was besonderes trinken will?
00:38:54: Dann gibt es halt einen gespritzen Saft oder mal ein Eis-Tee.
00:38:58: Also das gibt es schon bei uns, ja.
00:39:00: Aber weißt du ich wollte das jetzt einfach teilen?
00:39:03: Ich will keine Tipps geben!
00:39:04: Das bespricht meinem naturell.
00:39:07: Ich teile gerne meine Erfahrungen und auch das was vielleicht funktioniert oder nicht funktioniert oder so.
00:39:15: aber... Es ist total spannend,
00:39:17: oder?!
00:39:19: Ja also weil du auch das mit der Jacke hattest Sie kennen viele Eltern, die sehr viel zureden.
00:39:30: Man merkt richtig mit dem Kind, dass es durchzug oder abwehrt.
00:39:34: Wir haben das regelmäßig.
00:39:35: mittig will keine Jacke anziehen und dann sage ich immer ... Ich mach die Balkon-Tür auf und sag, geh mal auf den Balkon, probier mal aus.
00:39:41: Oder wenn sie noch Zeit hat in der Früh, mache ich die Balkontür auf Und dann haben wir keine Diskussion.
00:39:51: Ja,
00:39:52: super!
00:39:53: Also dieses eigene erfahren lassen ist schon glaube ich ganz gut.
00:40:02: Die Kinder wollen einfach selbstwirksam sein.
00:40:04: Sie wollen einfach einen Raum haben wo sie mitentscheiden dürfen.
00:40:08: Das
00:40:08: ist alles.
00:40:09: es ist nicht viel mehr.
00:40:10: sie wollen einfach gehört werden gesehen werden in dem wer sie sind.
00:40:16: Das ist eigentlich der Kern auch beim Jesperjul, das finde ich so schön.
00:40:20: Es geht darum Kinder wollen gepähen werden.
00:40:23: Sie wollen ein Interesse an ihrer Person spüren bevor wir ihnen was überschülpen.
00:40:29: Also dieses Bevor wir formen und unterziehen dieses Interesse wer, wer ist der andere wirklich als Mensch?
00:40:37: Wenn hab' ich da stehen von mir Und noch einen vielleicht wirklich hilfreicher Hinweis also du kannst zum Beispiel vielen Kindern hilft eine Aushalt zu haben.
00:40:48: Ja.
00:40:50: Magst du die blaue oder vielleicht die rosa Jacke?
00:40:52: Oder magst du vielleicht nur eine dicke, vielleicht eine Teddy-Fleece-Jacke?
00:40:58: Also sie wollen einfach nur mitentscheiden!
00:41:03: Man darf
00:41:03: es dann natürlich auch nicht übertreiben mit den Entscheidungen, also sie überfordern.
00:41:07: Also ich glaube dieses eine Wahlfreiheit zwischen zwei drei Sachen ist, glaube ich...
00:41:11: Ja genau!
00:41:11: Das war jetzt einfach nur als Idee was das eben könnte anstatt einer Jacke und Sie sind dann happy eh nur mit einer zweiten Möglichkeit.
00:41:21: Was würde ich auch so machen?
00:41:25: Also sage ich auch jeder Elternteil Jeder ist Experte auch für sein Kind.
00:41:33: Wir kennen die Kinder, wir kennen nicht alles!
00:41:35: Das ist auch wichtig zu sagen... ...wir kennen sie nicht ganz und wir werden sie auch nie ganz kennen.
00:41:43: Da sagen auch Eltern immer so gerne ja ich kenne dich und ich weiß nein das ist falsch.
00:41:48: Wir können nicht unsere Kinder ganz.
00:41:50: trotzdem sind wir die Experten die eigentlich am meisten wissen was helfen könnte.
00:41:57: Was ist vielleicht nicht so gut?
00:41:59: Und da darf wirklich jeder dann schauen in seine Kiste und sagen, okay.
00:42:03: Was habe ich noch in meiner Handwerkszeug-Kiste?
00:42:05: Welches Handwerkzeug könnte ich jetzt gut gebrauchen?
00:42:10: Also dass die Eltern für die Kinder... Ja wir sind eigentlich Begleiter oder sozusagen.
00:42:13: Genau genau also das.
00:42:16: diese Haltung sag' ich mal.
00:42:19: wenn wenn immer dieser Haltung hat ist es schon eine große Hilfe.
00:42:25: ja Zum Abschluss, wir reden ja jetzt doch schon ein bisschen.
00:42:32: Eine Sache wie vielleicht kannst du das mal einordnen so wie können Kinder in einem gewissen Alter eigentlich mit Zeit umgehen?
00:42:42: also Stichwort warten was gerade zum Beispiel beim wenn Leute Gespräche führen und das Kind will halt jetzt auch was sagen und dann sagt man, warte bitte bis ich ausgeregt bin.
00:42:57: Und das führt ja auch im Alltag ständig zu kleinen Konflikten.
00:43:06: Das hat man über Jahre hinweg und man versucht es zu erklären.
00:43:11: Es funktioniert einfach nicht.
00:43:15: Kannst du vielleicht sagen ist das mit vier fünf?
00:43:20: Wieso kann ein Kind nicht
00:43:22: warten?
00:43:24: Oder wann versteht ein Kind das Konzept von warten oder so.
00:43:30: Also die Erfolgsgarantie ist sehr gering, ja.
00:43:34: Weil es einfach noch nicht ausgebildet ist.
00:43:36: also ich habe jetzt, witzigerweise hab' ich vorher so ge-googelt was das Internet sagt zu Wackelzahnpubatät Und da waren ein paar Dinge, die ich nicht so unterschreiben würde und manche schauen.
00:43:55: Also dieses Zeitgefühl ist tatsächlich so unterschiedlich an.
00:44:00: Weißt du?
00:44:01: Die Kinder sind so unterschiedlicher.
00:44:03: Es gibt Spannungsbreite von zwei bis drei Jahren... ...und wenn dein Kind noch Neurodivergent ist dazu, dann umso mehr!
00:44:11: Ich sagte meine Tochter jetzt In der zweiten Klasse, also jetzt etwas Zeit was eine Stunde ist oder so eine halbe Stunde ist.
00:44:21: Das ist wirklich erst im Schulalter so.
00:44:25: Sie können schon warten das auf jeden Fall
00:44:27: aber
00:44:28: vielleicht wirklich dass schon versuchen abzufangen vielleicht noch einmal die paar Wörter noch sagen wie du es bist und dann aber ohne ohne nichts vorwurfsvoll sich dem Kind zu wenden.
00:44:45: Ist es da auch eher so, dass Sie das lernen im Sozialen?
00:44:49: Also sie merken wir lassen einander ausreden.
00:44:52: Also so reden Menschen miteinander und sie lernen das eigentlich und schauen sich's ab.
00:44:56: also muss ich dann nicht... Ich habe das Gefühl, also ich versuche natürlich nicht vorwuchsvoll zu machen aber dass wir das immer wieder sagen momentan mal lass doch mal kurz den Papa ausrede oder sodass man das schon thematisiert aber einfach neutral.
00:45:09: oder ist es irgendwie verschüttete Milch oder was ich nicht sagen soll.
00:45:15: Ja, also ich sehe es ist wenn das Gehirn noch nicht so weit ist funktioniert sollen weißt du nur so soziales Lernen das funktioniert nicht.
00:45:25: Das wird dann nächstes mal wieder so sein.
00:45:27: da ist vielleicht besser wir schrauben.
00:45:29: Also das ist ein großes Thema Siegster bin ich doch nicht dazu gekommen.
00:45:32: vielleicht ist eine eigene Folge dazu notwendig.
00:45:35: erwarten unsere Erwartungen an die Kinder Die sind zu ninety Prozent zu hochgeschraubt Ja, also diese Erwartung ist too much.
00:45:49: Also wir können vielleicht sagen bitte nur kurz Toni, kurz noch?
00:45:54: Weißt du so irgendwie so dass sie auch eine Aussicht hat das sie dazu
00:45:58: kommt?
00:45:58: gleich bin ich bei dir irgendwie
00:46:00: so und dann wirklich.
00:46:04: aber also diese zwei drei würde er noch sagen um dann bei ihr sein ja Sie wird wie haben die Sorge dass sie dann so herrisch werden oder so alles bestimmen wollen, das werden sie nicht.
00:46:18: Sie geht respektvoll mit der Nachbarn und das sieht sie.
00:46:25: Sie sieht diesen Respekt in eurer Zweierbeziehung, in der Familie, womit eurem Freund mit der Verwandtschaft Bekanntschaft und dass das nimmt sie wahr.
00:46:36: Also da würde ich wirklich sagen bitte Keine unnötigen Sorgen, weil das belastet dann nur die Atmosphäre und ihr habt keine gute Atmosphere.
00:46:46: Ihr habt eine zugewahnte verständnisvolle Atmosfähre.
00:46:49: Da spürt die Tony und es ist bei euch nicht wütend und ungerecht.
00:46:55: und jetzt mal die Grundatmosphere, weißt du?
00:46:58: Ja
00:46:58: okay
00:46:59: ja.
00:47:00: Und deshalb würde ich mir da jetzt nicht zu große Sorgen machen, sondern würde ich versuchen auf ihr Bedürfnis schon einzugehen und dann einfach schauen, wie entwickelt sich das vielleicht hin zur Schule.
00:47:12: Aber ich kann dir sagen... Ich bin viel auch in der Schule gewesen von meinen Kindern viel geholfen dort.
00:47:18: Ich habe gesehen, wie die Kinder einfach reinplatzen kommen und sagen, dass um das, um das.
00:47:23: Weißt du?
00:47:24: Die sind im Jetzt!
00:47:26: Und können ihre Bedürflisse und ihre Anliegen nicht so schnell aufschieben also dieser Impulskontrolle und warten können, das ist da
00:47:36: noch nicht so.
00:47:38: Ganz ganz wichtig mein was ich mitgeben kann ist persönliche Sprache.
00:47:44: Das bedeutet Ich sage was ich möchte Was ich nicht möchte dass ich mir wünsche was ich gut finde was ich nicht gut finde.
00:47:52: ich Und nicht das tut man nicht.
00:47:56: Also sozusagen dieses abstrakte Das
00:48:02: können die gar nicht
00:48:03: gleichen.
00:48:05: Sondern einfach sagen, ich mag das nicht!
00:48:08: Ich mach mir Sorgen dazu oder?
00:48:12: Ich bin mir da unsichtbar.
00:48:15: Also wirklich versuchen persönlich zu sein.
00:48:22: Gut
00:48:23: dann bedanke ich mich sehr herzlich bei dir.
00:48:26: es hat mich sehr geschreut.
00:48:31: Ja, ich danke dir, dass du die Zeit genommen hast.
00:48:34: Gerne!
00:48:35: Und vielleicht ... ja und wenn Eltern trotzdem das Gefühl haben es ist sehr belastend im Alltag oder es gibt gar keine Leichtigkeit mehr in der Familie dann ist es auch voll okay sich Hilfe zu holen, oder?
00:48:50: Voll, voll.
00:48:51: also ich manchmal weiß wirklich einmal, manchmal sind's zweimal aber Es sind immer die Perspektive von außen.
00:49:01: Eine unwertende, nicht wertende Außenschritteperspektive
00:49:08: kann es unterbewirken ja.
00:49:11: Danke dir
00:49:13: einen
00:49:15: schönen Tag!
00:49:18: Bis bald!
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